S F V  Salzbergen   1929 e.V.       

                                Eingetragen beim Amtsgericht Osnabrück  VR 100021                                                        



Der Vorbereitungslehrgang auf die Sportfischerprüfung

beginnt am 11. Januar 2021 um 19:15 Uhr

im Gemeindezentrum in Salzbergen.

Anmeldeformulare bei KDH Fishing in Emsbüren - beim Landfuxx Börjes in Spelle - im Raiffeisenmarkt in Salzbergen und unter Formulare auf dieser Website.

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                     30.05.2020                  

                 125,7 Kilogramm

Farmaale

das sind

ca. 32.000 Farmaale

für die Ems


Im neunten Jahr aktiv ist nunmehr der Aalbesatzplan in der Besatzgemeinschaft EMS 1 (Rheine-Lingen-Gronau-Salzbergen)                      In diesem Jahr konnte auf unserer gemeinsam befischten Strecke 333,4 Kilogramm Farmaal eingesetzt werden.                                     Das sind ca. 84.000 Farmaale. Die Maßnahme wird durch das Land Niedersachsen und die EU gefördert.

Die Farmaale werden mit eine Größe von 12 bis 15 Zentimetern von der Firma ALBE Fischfarm gekauft.                                                 Als Glasaal in Frankreich abgefischt, werden diese auf eine Größe von 12 bis 15 Zentimeter bei einem                                                     Durchschnittsgewicht von 4 Gramm in der Fischfarm herangezogen.

Bei allem Aufwand und Engagement wird man sich aber noch einige Zeit gedulden müssen, bis man den Erfolg der Besatzmaßnahmen erkennen kann. Wissenschaftler rechnen damit, dass sich erst ab 2022 abzeichnet, dass der Besatz Auswirkungen auf den natürlichen Bestand des Aales hat. Was Wasserkraftwerke, Umweltverschmutzung und Verzehr von Glasaalen in den letzten Jahrzehnten angerichtet haben, lässt sich eben nicht so schnell rückgängig machen.



07.05.2020
1.000
Quappen
Vorgestreckt 3 bis 5 cm
Emsnebengewässer in Listrup.
(Bericht über das Nebengewässer weiter unten!)


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14.04.2020

10.500

Atlantische Lachse

Ems und den Elsbach.



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28.03.2020

10.000 

Meerforellenbrütlinge

Elsbach.



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19.03.2020
12 Kilogramm

Glasaale

 Ems.


Bei durchschnittlich 3500 Glasaalen pro Kilogramm entspricht das einer Menge von 42.000 Glasaalen!


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Die Juibilare auf der Mitgliederversammlung

am 15.03.2020.

Wir gratulieren und wünschen weiterhin viel Petri Heil!



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Baggersee Gut Stovern und Baggersee Haddorf

Die Vereinsgewässer sind zur Zeit nur über die Schranke am Haddorfer See zu erreichen!

Die Schranke am Haddorfer See kann von den Mitgliedern mit einem Dreikantschlüssel                 geöffnet werden und muss nach der Durchfahrt sofort wieder geschlossen werden.          

(Siehe auch Erlaubnisschein.)


Die Zufahrt über Steide zum See ist nicht mehr möglich, die Schranke bleibt ganzjährig geschlossen!





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Neue Schonzeiten ab 2020!

Hecht und Zander vom 01.02. bis 31.05.


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Lachs und Meerforellenprogramm Ems und Nebengewässer




E - Fischen am 25.11.2019


.......eine erfolgreiche Rückkehrerin im Elsbach!


Meerforellenrogner 56 cm.








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Verleihung des Nds. Umweltpreises 2018

Im Rahmen einer Festveranstaltung im Niedersächsischen Landesmuseum in Hannover wurden die Preisträger im landesweiten Wettbewerb "Biotopverbundsystem in Niedersachsen" ausgezeichnet.

Der Nds. Umweltminister Olaf Lies, im Bild Links und die Vorstandsvorsitzende der Nds. Bingo Umweltstiftung Sigrid Rakow, im Bild rechts, nahmen die Ehrungen vor. Der SFV Salzbergen hatte mit seinem Beitrag "Herstellung eines Altarms in der Gemeinde Emsbüren" teilgenommen und wurde mit einer Urkunde ausgezeichnet. In der Bildmitte der 1. Vors. Walter Willemsen.




Befischungsgemeinschaft Ems I und Ems II

Nach langjährigen Bemühungen ist es endlich gelungen für die Mitglieder der Befischungs und Besatzgemeinschaften Ems I + II eine gemeinsame Befischung der Ems von der Landesgrenze NW bei Rheine bis zur Einmündung der Hase bei Meppen festzuschreiben. Das ganze ohne Zusatzkosten für die Mitglieder! Nachfolgende Bedingungen gelten für die Mitglieder des SFV Salzbergen 1929 e.V. für die Gewässer der Besatzgemeinschaft Ems II.

Gewässer der Befischungsgemeinschaft Ems II    (Geeste, Dalum Groß Hesepe ,Rühle und Meppen)

Die fließende Ems von der Gemeindegrenze Biene (NSE-Km 104,95) bis zur Einmündung der Hase in die Ems (NSE-Km 123,5 beidseitig.

Für diese Strecke zugelassene Fanggeräte:  2 Handangeln Köder beliebig oder 1 Spinnrute. Wasserfahrzeuge zum Angeln und private Angelveranstaltungen jeglicher Art sind nicht erlaubt. Wels und Schwarzmundgrundel ohne Mindestmaß, diese sind dem Gewässer zu entnehmen.          Auf Beschilderung ist zu achten. Ansonsten gelten die Vereinsbestimmungen.


Nebengewässer an der Ems bei Listrup

Mit dem Anschluss an die Ems am 21. 08. 2017 ist das Naturschutzprojekt erfolgreich abgeschlossen worden.                                            Mit diesem Biotop ist im Lanschaftsschutzgebiet "Emsauen von Salzbergen bis Papenburg" ein wertvoller Baustein nicht nur für aquatische Lebewesen geschaffen worden.




Foto: Frederic  Engels



 

Wir bedanken uns für die großzügige Förderung der Naturschutzstiftung Emsland und durch Bingo! der Umweltstiftung Niedersachsen.

Erfahren Sie Mehr über die Arbeit der Stiftungen!

Logo anklicken!

Bingo!



11.000 Junglachse für die Ems und Nebengewässer.

Die vom Danmark Center for Vildlaks, einer dänischen Stiftung zum Erhalt von Wildlachsen, gelieferten Junglachse des Jahrgangs 2016 kamen als Smolts für die Ems. Die Abwanderung in Richtung Nordsee erfolgt noch im Laufe dieses Jahres. Von Insgesamt 4000 kleineren Jährlingen wurden 3000 in den Elsbach und 1000 in den Mühlenbach bei Lingen ausgesetzt. Diese werden noch eine längere Prägungsphase im Süßwasser durchlaufen und im nächsten Jahr ebenfalls Richtung Nordsee abwandern.



Der Stamm

Bei den Lachsen handelt es sich genetisch um Laganlachse aus Schweden, die sich aufgrund der Bedingungen in ihren skandinavischen Heimatgewässern besonders gut als Besatz für die Niederungsgewässer in Nordwest-Niedersachsen eignen. Ursprünglich wurden für die Ems Eier von Lachsen aus dem norwegischen Namsen erbrütet. Aufgrund von Fischkrankheiten wechselte man zunächst auf Lachse schottischer und anschließend irischer Herkunft. Wegen ausbleibender Erfolge ging man 2001 zu den Lachsen aus Schweden über. Heute wird mit Nissanlachsen aus Schweden gearbeitet. 2005 wurde entschieden, von Lachseiern auf Smoltbesatz umzustellen. Die etwa ein Jahr alten Smolts bieten den Vorteil, dass bei ihnen mit einer höheren Quote von Wiederkehrern gerechnet werden darf.

Die Gewässer

Die Junglachse wurden im Bereich des Listruper Wehres in Emsbüren, bei der Lachstreppe Hanekenfähr an der Ems, sowie in den Elsbach bei Salzbergen und den Mühlenbach in Lingen ausgesetzt.

Verbesserung der Lebensverhältnisse

Zu dem Projekt gehört nur der Besatz, sondern auch die Verbesserung der Lebensbedingungen für die Lachse. So werden potenzielle Laichplätze geschaffen und für die Durchlässigkeit der Gewässer zu den Laichplätzen gekämpft. Schließlich hat das Projekt auch gerade in Hinblick auf die Verbesserung der linearen Durchgängigkeit eine hohe Bedeutung. Das Lachsprojekt an der Ems war und ist ein wichtiges Argument gegen die Errichtung weiterer Wasserkraftanlagen an den Emswehren.

Eines der ältesten Lachsprojekte

Mit dem bereits 1978 begonnenen Wiedereinbürgerungsprojekt Obere Ems gehören die Maßnahmen an der Ems zu den ältesten Lachsprojekten in Deutschland. Getragen wird das Projekt vom LFV Weser-Ems mit seinen Mitgliedsvereinen, der Besatzgemeinschaft Ems I sowie dem Bezirksfischereiverband Emsland. Die Wahl der Ems als eines der ersten Gewässer für die Wiederansiedlung des Lachses liegt darin begründet, dass der Fluss früher ein bedeutender Lachsfluss gewesen ist. Ende des 19. Jahrhunderts wurden für den Bereich bei Rheine Laichplätze des Lachses im Hauptstrom beschrieben. Bei Rheine durchbricht die Ems eine hohe Moränenkette und erlangt dadurch ein recht starkes Gefälle.